Kasachstan

Irgendwie ist uns in den letzten Wochen die Chronologie bei den Blogbeiträgen verloren gegangen. Kasachstan haben wir im August besucht und kommt eigentlich vor Tadschikistan…

Die letzten Wochen waren geprägt durch historische Altstädte und prächtige Bauten im Iran und Usbekistan, jedoch kamen Ausflüge in die Natur während dieser Zeit etwas zu kurz und der Wunsch nach etwas anderem als Städten wurde immer größer. Leider ist Usbekistan nicht unbedingt das Land für Natururlauber_innen und so hat es uns nach Kasachstan verschlagen. Die visafreie, kostenlose Einreise hat uns die Entscheidung sehr leicht gemacht 🙂 Im usbekisch-kasachischen Grenzgebiet gibt es zwei Nationalparks, die ziemlich identisch sind. Einziger Unterschied ist die Bekanntheit und somit auch die Kosten für einen Aufenthalt im Nationalpark. Wir entschieden uns natürlich für die unbekanntere Variante, auch wenn es schwierig war Infos zu möglichen Touren in den Park zu bekommen.

Bevor wir jedoch ins Naturabenteuer starteten, verbrachten wir noch zwei Nächte in Schymkent. Zu unserer Überraschung hat uns Schymkent richtig gefallen! Westliche Cafés, Kaffee mit Sojamilch und russische Architektur machten die Stadt zu einer gelungenen Abwechslung. Beim Flanieren durch die Fußgängerzone ist uns besonders aufgefallen, wie viele junge Menschen schon Kinder haben. Das Alter fürs erste Kind liegt (nach unserer optischen Schätzung) so bei 18 Jahren. Bei einigen Familien hatten wir Probleme zu sagen, ob es sich um Mutter und Tochter oder zwei Schwestern handelt. Insgesamt werden wir auf unserer Reise auch sehr oft gefragt, ob wir schon Kinder haben und verheiratet sind. Wenn dann noch unser Alter angesprochen wird, gibt es des öfteren einen mitleidigen Blick, den wir nicht so nachvollziehen können.

Doch zurück nach Kasachstan… Der Besuch des Nationalparks auf eigene Faust ist schwierig bis unmöglich, so entschieden wir uns über das Büro für Ökotourismus eine Tour zu buchen. Das Büro war in einem alten Krankenhaus untergebracht und die Kommunikation mit dem Büromanager war wieder einmal ein Erlebnis für sich. Eine englisch sprechende Bekannte übersetzte übers Telefon das gesamte Gespräch. Unsere Tour beinhaltete den Transport zum Dorf am Rande des Parks (mit öffentlichem Verkehrsmitteln nicht erreichbar) und einen Stopp am Kanyon unterwegs, zwei Übernachtungen auf einem Hof inklusive Essen (es wurde mehrfach betont, dass die Familie gewarnt wird, dass wir Vegetraierinnen sind) und einen Ausritt in den Park. Schon auf dem Weg zum Dorf wuchs die Begeisterung: Kasachische Steppe, Berge und Pferdeherden zogen an uns vorbei. Der Aufenthalt auf dem Hof selbst war nicht so spektakulär (da sind wir aus der Ukraine verwöhnt), dafür aber die Umgebung! Nach einer Nacht auf dem Hof ging es am zweiten Tag direkt morgens auf dem Pferderücken in die kasachische Steppe! Fünf Stunden waren wir mit unseren Ponys und einem Guide (dem Familienvater vom Hof) im Park unterwegs. Wir genossen die Weite, die Ruhe und die für uns neue Landschaft. Irgendwann meldete sich jedoch der Hintern, kurz darauf der Rücken und als wir vom Pferderücken rutschten merkten wir, dass die Beine wohl schon vor ein paar Stunden versagt hatten 😀 Die Autofahrt am folgendenTag zurück in das nächste Dorf mit Busverbindung war geprägt von schmerzverzerrten Blicken bei jedem Hubbel und schrecklichem Muskelkater. Jetzt wo der Muskelkater verflogen ist, können wir aber auch wieder mit Begeisterung an unseren Ausritt zurückdenken!

Leider gab es neben Muskelkater noch ein anderes Mitbringsel vom Hof. Direkt am Tag nach unserem Reitabenteuer ging es mir ziemlich mies und ich kam kaum noch aus dem Bad. Am nächsten Tag wollten wir eigentlich zurück nach Usbekistan. Ans Weiterreisen war jedoch nicht zu denken und so blieben wir noch in Schymkent – ich im Bad/Bett und Martina erkundete noch etwas die Stadt. Nach zwei Tagen ging es mir zwar besser, eine Woche später gabs jedoch nen Rückfall, sodass ich in Kiew zum Arzt gegangen bin. Dort gabs dann was zur Entgiftung, jetzt ist es wohl wirklich überstanden – es gab nur noch eine allergische Reaktion auf das Medikament zur Entgiftung 😀

Zentralpark in Shymkent

Shoppingcenter in Shymkent

Richtig gutes Frühstück!!

Mutter Erde vor der Kasachischen Nationaflagge

Martina füttert Kätzchen

Tulpen kommen aus Kasachstan!

Canyon im Aksu-Nationalpark

Auf geht die Pferdetour!

Zwischendurch gabs auch mal ne kleine Pause.

Unser Guide und Park-Ranger

Svenja krank im Bett

Tadschikistan

Wer auf der Suche nach einem Erlebnis in unberührter, wilder und ehrfurchterregender Natur ist, sollte Tadschikistan auf seine Liste setzen! Die Reise durch dieses Land hat mir Naturphänomene gezeigt, die ich bislang noch nie gesehen habe: Helltürkise Gewässer weit und breit, grüne Täler umringt von riesigen, nackten Gebirgswänden und absolut karge, schneebedeckte Berglandschaften.

Meinen ersten Halt nach dem Grenzübertritt machte ich in der zweitgrößten Stadt Tadschikistans: Khujand. Zufälligerweise erfuhr ich gleich am ersten Tag vor Ort, dass der Präsident am nächsten Tag die Stadt im Rahmen eines Festes besuchen würde. Unter Reisenden sagt man, dass jede Person, die zum ersten Mal tadschikischen Boden betritt, früher oder Später einmal von Magen-Darm-Problemen heimgesucht wird – und tatsächlich traf dieser Fall für mich gleich in der ersten Nacht ein. Mein Plan, das Spektakel anzuschauen und den Präsidenten live zu sehen (Fotos vom Präsidenten habe ich nach wenigen Stunden im Land schon zuhauf gesehen), fiel leider ins Wasser: Ich verließ meinen Schlafsaal die nächsten zwei Tage nur für den Weg zur Toilette. Ich rede mir ein, dass es vielleicht großes Glück war, dass meine Reise gleich so gestartet ist und das Thema Krankheit damit für den Rest der Zeit im Land „abgefrühstückt“ war, denn im weiteren Verlauf der Reise ging es mir prima.

Einigermaßen erholt ging es weiter in den Westen des Landes, wo sich das Fann-Gebirge erstreckt. Ich verbrachte einige Tage in einem schönen familiären Hostel in Panjakent, dessen Besitzer ehemals bei der Welthungerhilfe gearbeitet hat. Die Organisation begegnet mir auf dem Weg durch Tadschikistan noch einige Male: es gibt in den ländlichen Gegenden Tadschikistans einige Projekte, vor Allem im Bereich Ökotourismus, deren Entwicklung von dieser Organisation mitgestaltet wurde. Im Hostel schloss ich mich mit einem Gast aus Indien, einem niederländischen und einem russischen Paar (anscheinend innerhalb der russischen Youtube-Community relativ bekannte Reiseblogger) zu einer Gruppe zusammen, um eine Tour zu den beliebten sieben Seen („Haft-Kul“) zu machen. Wir fuhren morgens mit dem Sammeltaxi los, welches uns zu einem Gasthaus in der Nähe des vierten Sees brachte. Von da aus starteten wir den 20km langen Tagesmarsch entlang der nächsten Seen bis zum höchstgelegenen, siebten See. Dort trafen wir eine Gruppe usbekischer Männer, die für ein paar Tage am Seeufer zelteten – und wurden prompt ins Zelt eingeladen, wo wir mit Tee, selbstgebackenem Brot, Quark und Aprikosen versorgt wurden. Sascha und Dascha, das russische Paar, hat unseren gemeinsamen Tag in einem schönen Video festgehalten, ab Minute 12 hier zu sehen.

Von dort aus ging es um 5 Uhr in der Früh weiter nach Dushanbe. Die Hauptstadt Tadschikistans ist als Haupt- und Großstadt noch nicht so alt. Dementsprechend neu sind viele Gebäude und Parks im Stadtzentrum und es wird an einigen Stellen noch großes Gebaut. Insgesamt transportiert der Stadtkern mit seinen aufwändig angelegten, aber hübschen Parks und seinen prunkvollen und teilweise speziellen Gebäuden, ein geradezu Ashgabat-esques Gefühl: Es ist aufregend und schön anzuschauen – und gleichzeitig wirkt es unnötig und übertrieben. Dennoch muss ich sagen, Dushanbe hat mir sehr gut gefallen, ich hatte eine tolle Woche dort!
Es gibt viele Ausgehmöglichkeiten, unter Anderem den größten Wasserpark Zentralasiens, der vor einem Monat frisch eröffnet wurde: Hier ein Bericht über die Eröffung durch den Präsidenten. Ich traf auch im Hostel hier auf viele sympathische Reisende, mit denen ich viel rumgehangen und einiges unternommen habe: zu den nennenswertesten Erlebnissen gehören wohl der Besuch im ethnografischen Museum (übrigens mit eigener Ausstellung über die verschiedenen großartigen Werke und Taten des Präsidenten), ein Nachmittag im Arcade-Center (Videospieleautomaten) der Dushanbe Mall, und ein Kneipenabend mit Bierchen und Shisha in der „deutschen“ Bundes-Bar.

In Dushanbe traf ich mich auch mit Roman, der aus Frankreich angereist ist, um für einen Monat Tadschikistan und Kirgisistan zu erkunden. Wir haben uns vorher online über das Caravanistan-Forum kennen gelernt und abgemacht, gemeinsam durch die Pamir-Region zu reisen. Anschluss bekamen wir noch spontan von Mayank aus Indien, der für das Lonely Planet Magazin unterwegs Fotos machte. Mit den beiden reiste ich gemeinsam für 12 Tage durch die Berge und Täler im Osten Tadschikistans bis zur Kirgisischen Grenze. Die Straßen sind an vielen Stellen nicht befestigt; teilweise sind es einfache, schmale Schotterwege entlang der Berghänge und die Fahrten von einem Ort zum nächsten nahmen oft einen ganzen Tag in Anspruch. Nach einigen anfänglichen Herzinfarkt-Momenten gewöhnten wir uns an die Bedingungen im Straßenverkehr und konnten uns an den tollen Ausblicken entlang der Route erfreuen.
Wir machten gleich während unserer ersten Taxifahrt Bekanntschaft mit der tadschikischen Gastfreundlichkeit: unser Fahrer Igor lud uns dazu ein, über Nacht bei sich zuhause Rast zu machen, natürlich voll verpflegt mit warmer Dusche, Essen und Wodka und ganz ohne zu bezahlen. Am nächsten morgen wurden wir zu einer Hängebrücke gebracht, von der aus es zu Fuß noch einmal ca. 2 Stunden einen (teilweise sehr aufregenden) Wanderweg entlang weiter ging ins abgeschiedene 20-Seelen-Dorf Jizev: Wir verbrachten dort zwei Tage in einem der Homestays, ohne ohne Strom und fließendem Wasser. Unsere Körperhygiene und Wäsche erledigten wir am Fluss neben dem Haus und auch unser Trinkwasser schöpften wir von dort.

Alle kommenden Wege während unserer Reise erledigten wir mit dem Taxi und verbrachten einige Nächte in den Dörfern entlang des Wakhan-Tals an der afghanischen Grenze. Von dort aus fuhren wir weiter über den (besser ausgebauten) Pamir Highway. Ab dort änderte sich die Landschaft noch einmal deutlich. Vorbei die satt-grünen, zwischen Bergen eingebetteten Flussläufe – denn ab 3000 Metern Höhe beginnt absolut wüste Mondlandschaft, die fast nur aus Erde und Stein besteht, ab und zu findet sich mal ein See mittendrin. Die Landschaften wirken unendlich weit und leer. Und unterwegs mitten im Nirgendwo sahen wir alle halbe Stunde ein Haus, komplett isoliert vom Rest der Welt; Für mich ist immer noch rätselhaft, wie die Menschen dort unter diesen widrigen Lebensumständen leben und überleben.

Khujand – Platz vor der Moschee

Parkanlagen in Khujand

Khujand

Überall hübsche Fotos vom Präsidenten

Bazar in Khujand

Entlang des Haft-Kul-Wanderwegs

Grüße von den (kleinen) DorfbewohnerInnen

See Nr. 6

Kurz vor Schluss

Camper am 7. See

Meine Dushanbe-Crowd: Wir wurden in einem Café von einer älteren Dame porträtiert.

Dushanbe

Dushanbe

Der Navruz-Palast in Dushanbe – das größte Teehaus in Tadschikistan

Dushanbe

Tadschikistan hat viele Helden. Hier: König Ismoil Somoni

Im Hintergrund: Der Präsidentenpalast

Rekord geknackt!! <3

Die Burg von Hisor in der Nähe von Dushanbe wurde komplett neu aufgebaut.

Kuriose Architektur

Roman liebt es zu fotografieren.

Abendessen bei unserem Fahrer Igor

Die Brücke nach Jizev

Weg nach Jizev

Kurz vor dem Dorf

Jizev

See bei Jizev

Eine der vielen Toiletten mit Panoramablick

An der Grenze zu Afghanistan

Links Tadschikistan – rechts Afghanistan

Bazar in Khorog

Buddhistische Stupa bei Vrang

In der Pamir-Region passierten wir viele Checkpoints

Ab und zu musste mal was repariert werden..

Murghab

Der Bazar in Murghab besteht aus vielen verschiedenen Containern

Der See Karakol

Karakol

Der höchste Punkt unserer Reise – kurz vor der Kirgisischen Grenze.

Usbekistan

Der Grenzübergang von Turkmenistan nach Usbekistan fühlte sich nach einem Schritt in die Freiheit an! Endlich Handyempfang, Internet, keine Kameras und keine merkwürdigen Verbote. Jedoch trügt der Eindruck etwas, denn bis vor Kurzem gehörte Usbekistan zu den rigideren Reiseländern: mediale Zensur, Registrierungszwang und Visa mit einer Gültigkeitsdauer von maximal 15 Tagen machten Usbekistan insgesamt wenig attraktiv für „normale“ Reisende. In den letzten Jahren allerdings öffnet sich das Land immer mehr für Ausländer_innen. Eine willkommene Veränderung für uns, denn so konnten wir unseren ursprünglich für 15 Tage geplanten Aufenthalt in Usbekistan um einige Tage ausweiten und zwischendurch einen Kurztrip nach Kasachstan machen. 🙂
Die Abschaffung der Visapflicht scheint übrigens zu wirken: Der Tourismus in den alten Städten an der Seidenstraße boomt. Die usbekische Regierung tut einiges, um den Tourismus anzukurbeln – z.B. durch Restaurierungsarbeiten und den Einsatz von Tourist_innen-Polizei (ob die für die Tourist_innen oder für deren Kontrolle ist, haben wir nicht rausgefunden 😀 ). Obwohl während unseres Aufenthalts noch gar nicht Hauptsaison war, sahen und hörten wir auf den Straßen sehr viele Tourist_innen. Die guten und günstigen Hostels waren schnell ausgebucht. Wir mussten uns angewöhnen, Unterkünfte (und Zugtickets) mehrere(!) Tage im Voraus zu buchen.

Die touristischen Attraktionen sind auf hochglanz poliert und auch die Straßen in Usbekistans Städten sind sauber und ordentlich. Der Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass fast alle Autos auf den Straßen weiße Chevrolets sind. General Motors besitzt eine Fabrik in Usbekistan, in der 4 Modelle produziert werden, die hier allesamt mit Stolz gefahren werden. Von den iranischen Verkehrsbedingungen geprägt, konnten wir es gar nicht fassen, dass Zebrastreifen hier wirklich eine Funktion haben und für uns gehalten wurde. Es dauerte ein paar Tage, bis wir die Todesangst und den Laufschritt bei der Straßenüberquerung abgelegt hatten.

Insgesamt waren wir in Usbekistan seeeeeehr faul. Wir waren, wie die meisten Usbekistan-Reisenden, hauptsächlich in den vier großen Städten Khiva, Bukhara, Samarkand und Taschkent und haben dort sehr wenig unternommen. Die Kombination Iran – Usbekistan war für uns wahrscheinlich nicht die Beste. Am Ende unseres Iranaufenthalts war unser Interesse an weiteren Städten inklusive tollen alten Gebäuden auf ein Minimum gesunken. Wir begnügten uns mit knappen Sightseeing-Abstechern und sparten uns viele Eintritte. Im Iran werden die Moscheen genutzt und es wird kein Eintritt verlangt – in Usbekistan handelt es sich eher um Museen, was zu Eintrittsgeldern führt, aber auch den Nebeneffekt hat, dass es dort keine Kleidervorschriften gibt.

Da wir zu faul für Sightseeing waren, nutzten wir die Zeit in Usbekistan ausgiebig für den obligatorischen mittaglichen (Eis-)Kaffee. In Taschkent haben wir einen Beauty-Tag im Schönheitssalon eingelegt: Martina hat eine waschechte postsowjetische Kurzhaar-Föhnfrisur verpasst bekommen, Svenja wurde eine Botox-Behandlung angeboten, die sie dankend abgelehnt hat (für Frauen hier ist Botox spätestens ab 30 Standard). Außerdem war ein Zahnarztbesuch fällig, bei dem es für Svenja nach 1-2 Wochen Zahnschmerzen nun doch eine Füllung gab. Wir wissen nicht genau, ob das in Usbekistan Gang und Gäbe ist, aber die Praxis nutzte ein Behandlungszimmer für mehrere Patient_innen gleichzeitig, zeitweise waren wir zu Dritt.

Unser Fazit zu Usbekistan: Wenngleich Usbekistan wegen unserer Faulheit nicht unser Favorit wurde, denken wir, dass es ein tolles Reiseland ist – vor Allem für diejenigen, die krasse Gebäude und schöne Altstädte im persischen Stil sehen wollen, ohne in den Iran zu gehen. Es ist möglich, binnen kurzer Zeit vieles zu erleben und das Reisen ist hier aufgrund der gut ausgebauten touristischen Infrastruktur unkompliziert und komfortabel – auch lässt sich Usbekistan gut in 10-14 Tagen erkunden und passt somit in den normalen Jahresurlaub.

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Ihr habt vielleicht gemerkt, dass es von uns lange nix neues gab. Das liegt neben unserer Faulheit auch daran, dass unsere ursprünglichen Pläne sich geändert haben. Eigentlich sollte es von Usbekistan aus nach Kirgisistan gehen, um dort einige Wochen auf einem Bauernhof zu verbringen. Wir haben uns jedoch entschiede, getrennt weiterzureisen. Für Svenja bedeutet das eine vierwöchige Reisepause auf dem Bauernhof in der Ukraine mit kurzen Zwischenstopp in Weißrussland und anschließendem Treffen mit ihrer Mutter in Kiew. <3 Danach gehts, diesmal mit kurzem Zwischenstopp in Dubai, nach Indien, wo ihr Vater und Bruder auf sie warten 🙂 Neben Reisepause also viel schöne Familienzeit!
Martina wird der Seidenstraße weiter folgen und entlang der afghanischen Grenze sowie auf dem Pamir Highway durch tadschikistans Bergwelt reisen, bevor es auch sie für eine Reisepause auf einen Bauernhof zieht – in Kirgisistan.

 

So faul waren wir.

Ewige sowjetische Weite in Nukus.

Altstadt in Khiva

Khiva

Souvenirverkäuferin in Khiva

Khiva

Khiva

Kühlschranktransport während unserer Taxifahrt.

Usbekisches Geld. Wir bekamen 100$ in 50ct-Scheinen.

Melonentransport

Eins der usbekischen (Lasten-)Autos. Ein Größenvergleich.

Usbekisches Brot auf dem Bazar

In Bukhara

Der Registan-Platz in Samarkand. Dort wurde ein usbekisches Musikfest vorbereitet.

In Samarkand

Martina frisch nach dem Frisörbesuch (die Haare haben sich inzwischen gelegt).

Eine der Metrostationen in Taschkent.

Metro in Taschkent – Baumwolle ist ein großes Ding in Usbekistan.